Manchmal braucht es nur einen einzigen Satz, der uns innehalten lässt und zurück in den gegenwärtigen Moment führt. Die folgenden Zitate von Philosophen, Dichtern und Psychologen sind wie kleine Anker für die Seele – sie erinnern uns daran, achtsamer mit uns selbst und dem Leben umzugehen.
Achtsamkeit und der gegenwärtige Moment
> Das Gestern ist Geschichte, das Morgen ein Geheimnis, das Heute ist ein Geschenk.
— Bill Keane, US-amerikanischer Cartoonist (bekannt für den Comic „The Family Circus"); die oft kursierende Zuschreibung an Eleanor Roosevelt lässt sich nicht belegen
> Das Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
— John Lennon, britischer Musiker und Songschreiber
> Die einzige Zeit, die du wirklich hast, ist dieser Moment.
— Jon Kabat-Zinn, US-amerikanischer Molekularbiologe und Begründer der MBSR-Methode
> Das Gefühl, lebendig zu sein, erfahren wir nur im gegenwärtigen Moment. Die Vergangenheit ist bereits vorüber, die Zukunft noch nicht da.
— Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Zen-Meister und Friedensaktivist
> Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere den Geist auf den gegenwärtigen Moment.
— Dieser Satz wird häufig Buddha zugeschrieben, findet sich in dieser Form aber nicht in den überlieferten Pali-Texten; er geht auf eine freie Nacherzählung aus dem 20. Jahrhundert zurück
> Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Moment und ohne zu urteilen.
— Jon Kabat-Zinn, US-amerikanischer Molekularbiologe und Achtsamkeitslehrer
> Trinke deinen Tee langsam und ehrfürchtig, als sei er die Achse, um die sich die ganze Erde dreht – langsam, gleichmäßig, ohne auf die Zukunft zuzueilen.
— Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Zen-Meister und Autor
Selbstfürsorge und innere Ruhe
> Fast alles wird wieder funktionieren, wenn du es für ein paar Minuten aussteckst. Einschließlich dir selbst.
— Anne Lamott, US-amerikanische Schriftstellerin
> Wenn du dich um das Innere kümmerst, fällt das Äußere an seinen Platz. Die primäre Wirklichkeit ist das Innere, die sekundäre ist das Äußere.
— Eckhart Tolle, deutsch-kanadischer spiritueller Lehrer und Autor
> Mitgefühl für sich selbst ist nicht weniger wichtig als Mitgefühl für andere. Wenn du nicht gut für dich selbst sorgst, kannst du nicht für andere sorgen.
— Dalai Lama (Tenzin Gyatso), geistliches Oberhaupt des tibetischen Buddhismus
> Ruhe ist die Abwesenheit von Lärm in dir selbst.
— Anne Morrow Lindbergh, US-amerikanische Schriftstellerin und Pilotin
> Sich um sich selbst zu kümmern, erfordert keine Selbstbezogenheit. Es ist schlicht gute Haushaltsführung.
— Dieser Gedanke wird oft Astrid Lindgren zugeschrieben, ein Beleg dafür in ihrem Werk lässt sich jedoch nicht finden
> Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
— Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph
Stille, Gelassenheit und innerer Frieden
> In der Stille liegt die Kraft. Stille ist der Schlaf, der den Geist nährt.
— Lao Tse, chinesischer Philosoph und Begründer des Daoismus
> Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.
— Augustinus von Hippo, frühchristlicher Philosoph und Theologe
> Wer loslässt, hat zwei Hände frei.
— Chinesisches Sprichwort
> Geduld ist nicht die Fähigkeit zu warten, sondern die Fähigkeit, beim Warten gute Laune zu bewahren.
— Roy T. Bennett, US-amerikanischer Autor (aus „The Light in the Heart"); nicht, wie oft behauptet, Konfuzius
> Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eintritt.
— Dschalal ad-Din ar-Rumi, persischer Dichter und Sufi-Mystiker (13. Jahrhundert)
> Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
— Dieser Satz wird Mahatma Gandhi zugeschrieben, ist in seinen Schriften aber nicht in dieser Form belegt; er geht vermutlich auf eine spätere Paraphrase seiner Gedanken zurück
Bewusstes Leben und die Kraft der kleinen Dinge
> Es sind nicht die großen Dinge, die einen Menschen auf die Dauer zufrieden machen, sondern die kleinen Dinge, an denen das Herz sich erfreut.
— Jean Paul (Johann Paul Friedrich Richter), deutscher Schriftsteller
> Jeder Morgen ist eine Chance, das Leben neu zu atmen.
— Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Zen-Meister und Friedensaktivist
> Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.
— Dieser Satz wird vielfach Viktor Frankl zugeschrieben, lässt sich in seinen Schriften jedoch nicht nachweisen. Das Viktor-Frankl-Institut selbst bezeichnet die Zuschreibung als ungeklärt; verbreitet wurde das Zitat vor allem durch Stephen Covey
> Glück ist kein Zustand, den man erreicht, sondern eine Art zu reisen.
— Margaret Lee Runbeck, US-amerikanische Schriftstellerin
Der Glückskurs
Glück ist lernbar –
wir zeigen es dir
Glück lässt sich nicht kaufen, aber es lässt sich lernen. Der Glückskurs „Kind des Glücks" führt Dich durch die psychologischen Grundlagen eines erfüllten Lebens – von Selbstkenntnis über Sinnfindung bis hin zu gesunden Beziehungen. Ein begleiteter Weg, mehr Lebenszufriedenheit zu erfahren. Wissenschaftlich fundiert, menschlich nah.
Zum Glückskurs
